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Zum Abschluss der Radsaison 2005 fuhr ich mit meinen Eltern noch für zwei Tage nach Südtirol. Noch einmal ein paar Pässe unter die Räder nehmen und die Sonne genießen, so jedenfalls die Vorstellung. Tja, Pässe hatten wir, dass mit der Sonne eher weniger – eigentlich gar nicht.
Am ersten Tag ging es los in Toblach (Südtirol). Von dort weiter nach Cortina d´Ampezzo über den Passo Falzarego nach Caprile. Dann weiter über den Passo Fedaja nach Canazei hinauf auf den Passo Pordoj. Dort war leider fürs erste Schluss, denn es schüttete wie aus Kübeln. Dort stiegen wir ins Auto, mit dem uns meine Mutter begleitete. Dann ging es hinunter nach Arabba, mittlerweile herrschte draußen Weltuntergangsstimmung und es hagelte kräftig. Somit verließen wir fluchtartig das Tal und schlugen uns nach Toblach durch.
Am nächsten Tag war das Wetter besser. Wir fuhren mit unseren Rädern von Lienz nach Matrei hinauf auf den Felbertauern. Mit dem Auto ging es durch den Felbertauerntunnel (mit Fahrrädern darf man ihn leider nicht durchfahren). Danach weiter nach Mittersill und Zell. Der Himmel war inzwischen schon wieder sehr schwarz geworden. Aber den Großglockner wollten wir unbedingt noch mitnehmen. Während der Auffahrt aufs Fuschertörl begann es wieder sehr stark zu regnen. Mich erwischte es nicht so stark. Ich war nach 1 Stunden 2 Minuten (Mautstelle – Fuschertörl) oben und sprang sofort ins Auto. Mein Vater kam ca. 20 Minuten später völlig durchnässt oben an.
Damit war unser Ausflug leider wetterbedingt schon zu Ende und wir fuhren heimwärts.