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2. Int. Halbdistanz Triathlon Podersdorf

29.08.2009

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Trotz unwirtlicher Wetterbedingungen und wütendem Neusiedlersee nahmen am 29.8.2009 um 7.30 Uhr über 1000 Triathleten entweder die Langdistanz in Angriff bzw. versuchten sich auf der ebenfalls angebotenen Halbdistanz. Nachdem kurzfristig über ein Verschieben des Starts nachgedacht wurde, entschlossen sich Veranstalter Kurt Mitschko und sein Team doch dafür, pünktlich zu starten.

Auch heuer war ich wieder in einer Staffel über die Halbdistanz am Start. Geschwommen ist heuer mein Vater, nachdem er im Vorjahr im Halbmarathon Schwächen gezeigt hat und damit den Podestplatz vergeben hatte. Für den Halbmarathon war heuer Christian Endres am Start, der ein besserer Läufer ist. So wollten wir eigentlich auf das Podest in der Staffelwertung kommen.

Beim Start um 7.30 Uhr hat es in Strömen geregnet. Nun ja, dass machte ja beim Schwimmen nicht wirklich was aus. Doch dazu kam der orkanartige Wind und rund 1 Meter hohe Wellen. Und das im Neusiedler See! Wer ihn nícht kennt, dazu sei gesagt, der ganze See ist an der tiefsten Stelle knapp über 2 Meter. Nach einer Zeit von 39:58 Minuten kam mein Vater aus dem Wasser und übergab mir den Zeitnehmungschip und los gings für mich. Ich war nicht gerade sehr optimistisch. Das war nun gar nicht mein Wetter. Regen und Sturm und dann noch mit dem Zeitfahrrad. Wer das mal gemacht hat, macht es kein zweites Mal. Die Zeiten aus dem Vorjahr, wo herrliches Wetter war, konnte man natürlich heute nicht erreichen, dass war klar. Also aus meinem Ziel, unter 2:05 Stunden zu fahren, daraus wurde nichts.

Ich ging es locker an, um nicht gleich bei einem Sturz auf regennasser Fahrbahn Zeit zu verlieren. Mich überholten sogar ein paar Fahrer. Wo gibt´s denn so was? Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen. Zum Glück kam nach wenigen Kilometern ein Rückenwindabschnitt. Das war gut für die Psyche. Mit rund 55 km/h flog ich an vielen der anderen Teilnehmern vorbei. Jetzt hatte ich den Rhythmus gefunden. Leider kam wenig später dann auch der Gegenwind und natürlich der gefürchtete Seitenwind. Mit einem Scheibenrad hinten und 10 Zentimeter hoher Felge vorne wirklich kein Vergnügen. Ich traute mich oft gar nicht in die Liegeposition zu gehen und nahm den Lenker sicherheitshalber seitlich, was nicht sehr aerodynamisch war aber zumindest blieb ich auf der Strasse statt im Feld zu landen. Nach der ersten Runde hatte ich mich schon ziemlich weit nach vorne gekämpft. Ich lag schon unter den ersten 10. Zum Glück hatte der Regen aufgehört und die Strasse war aufgrund des Windes an vielen Stellen schon aufgetrocknet. Die zweite Runde fuhr ich genau 1 Sekunde!!! schneller als die erste, dass macht mir auch keiner so leicht nach. Ich kam an 2. Stelle der Staffelwertung liegend in die Wechselzone, wo der zweite Christian schon wartete. Er lief einen sehr guten Halbmarathon. Doch nach den ersten 10 Kilometern lagen wir schon auf Platz 3. Dicht gefolgt von Staffel Nr.4. Christian lief den Halbmarathon in einer sehr guten Zeit von 1:28 Stunden doch leider schafften wir keinen Stockerlplatz. Wir landeten auf Platz 4. Für mich ging es sich heuer aus, die beste Radzeit aufzustellen. Mit einer Zeit von 2:15 Stunden lag ich rund 3 Minuten vor dem Zweiten.

Ergebnis Einzelbewerb:

 

1. Csaba Kuttor, HUN                     4:13:50

2. Kenez Bogdany, HUN                 4:16:00

3. Imre Csortos, HUN                      4:17:02

 

 

Ergebnis Staffelbewerb:

 

1. Triteam Evonik                             4:13:55

2. Weinhandlung Haydn                   4:20:16

3. Sportunion Perchtoldsdorf          4:23:58

4. ATSV Tri Ternitz                        4:25:56

 

 

 

 

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